3 Wünsche für eine bessere Altersvorsorge

Der Zukunftsmarkt Altersvorsorge rief bereits zum zwanzigsten Mal Experten rund um das Thema Altersvorsorge zusammen. Über zwei Tage wird darüber debattiert und referiert, wie es um die drei Säulen der Altersvorsorge bestellt ist und wie Verbesserungen herbeigeführt werden können.
Heil hält die Sicherung des Lebensstandards ohne eine kapitalgedeckte Variante für unmöglich. Als Mittel der Wahl, um die Versorgungslücke zu schließen, warb er für die betriebliche Altersvorsorge. Hier brachte das BRSG viele Verbesserungen, gerade für Geringverdiener. Für die dritte Säule, die private Altersvorsorge, kündigte er an, ein standardisiertes Riesterprodukt noch in diesem Jahr prüfen zu wollen. Hier will man den hohen Kosten und der Intransparenz mit einer Lösung – die auch aus der Versicherungswirtschaft kommen kann – begegnen.
In der ersten Diskussionsrunde über die „offenen Reformbaustellen in Sachen Altersvorsorge“, rief Moderator Bert Rürup die Teilnehmer (Axel Kleinlein, Dr. Peter Schwark, Annelie Buntenbach, Gundula Roßbach, Alexander Gunkel und Klaus Morgenstern) dazu auf, drei konkrete Wünsche zu formulieren, wie man die Altersvorsorge in Deutschland verbessern könnte. Fast unisono forderten alle Experten eine Lösung für das drohende Altersarmutsrisiko von Selbstständigen. Auch Minister Heil bestätigte, dass das Thema bereits hohe Priorität auf politischer Ebene hat.

