Der Mobilitätsdienst Uber bietet ab 1. Januar 2022 selbständigen Fahrern und Kurieren, die mit Uber und Uber Eats arbeiten, Versicherungsschutz und weitere Zusatzleistungen in insgesamt 23 europäischen Ländern an, darunter sind neben Deutschland unter anderem auch Österreich, Italien, Spanien und Großbritannien. Möglich wird dieses Angebot durch die Kooperation des Dienstleistungsunternehmens mit Allianz Partners. In Frankreich wird das Partnerschutz-Programm weiterhin in Partnerschaft mit AXA angeboten.
Neben verschiedene Entschädigungszahlungen bei Einkommensverlusten im Falle eines Unfalls umfasst die Police außerdem die Absicherung im Fall einer Verletzung oder einer Krankenhauseinweisung während der Fahrt. Aktiven Uber-Partner, also solchen mit einer Mindestanzahl an Fahrten, stehen mit dem Versicherungsschutz dann auch 15 bezahlte Krankentage, Elterngeld sowie Entschädigungen aufgrund von Bürgerpflichten, denen sie nachkommen müssen. Die Versicherungskosten übernimmt Uber selbst. Karl Gray, Head of Insurance EMEA bei Uber, hegt das Ziel, mit dieser Kooperation auch andere Anbieter für den Versicherungsschutz der selbstständigen Mitarbeiter erwärmen zu können: „Wir hoffen, dass dies auch den Rest des Sektors ermutigen wird, bessere Absicherung für europäische Plattformarbeiter zu ermöglichen, unabhängig davon, welche App sie nutzen“, so Gray.
Alteos startet mit Angeboten für Makler
Das Insurtech Alteos, Digitaltochter und Berliner-Versicherungs-Spin-Off des Axa-Konzerns, öffnet sein Angebot für Makler: Das Unternehmen offeriert neuerdings eine hauseigene Hausratsversicherung mit sieben unterschiedlichen Leistungsstufen speziell für den Maklervertrieb. Bereits seit November dieses Jahres wird die neue Hausratsversicherung über Vergleichsrechner und Maklerpools „ausgerollt“, heißt es seitens des Unternehmens. „Wir sind überzeugt, uns durch unser Preis-Leistungs-Verhältnis im Markt fest unter den Top-Anbietern für Hausratversicherungen positionieren zu können“, verkündet Sebastian Sieglerschmidt, Geschäftsführer von Alteos.
Seit seiner Gründung im Jahr 2018 habe das Insurtech nach eigenen Angaben knapp 100.000 Policen verkauft und in diesem Jahr 20.000 Kunden gewonnen. Das Unternehmen ist in der Entwicklung und dem Vertrieb von unterschiedlichen Produktversicherungen, den sogenannten „eingebetteten Versicherungen” (embedded insurance), aktiv. Angefangen hat Alteos mit der Garantieverlängerung für Elektrogeräte und dann zügig das Angebot auf E-Scooter, E-Bikes und Hörgeräte ausgeweitet. Zuletzt kam noch eine Mietkautionsgarantie hinzu.
Fonds Finanz und Bayerische: kostenfreies Arbeitgebertool
Fonds Finanz und die Bayerische stellen ihren Mitarbeitern ein Tool zu Verfügung, mit dem diese einen einfachen Zugang zu einem ehrenamtlichen Engagement erhalten sollten. Dafür nutzen die beiden Unternehmen das Corporate Volunteering Tool der Lets GmbH: Auf der deutschlandweiten Plattform können sich Arbeitgeber kostenlos registrieren und anschließend ihren Mitarbeitern die Möglichkeit geben sich schnell und einfach zu engagieren. Die Nutzer erhalten Zugriff auf eine umfassende Auswahl an Engagement-Möglichkeiten und direkten Zugang zu Non-Profit-Organisationen. Makler können das Tool Firmen kostenfrei anbieten. Die Bayerische bindet das Tool in die eigene bAV-Unternehmensvorsorgewelt ein, während Fonds Finanz es Vertriebspartnern kostenfrei zur Verfügung stellt. Im Juni beteiligten sich die beiden Unternehmen gemeinsam als Mehrheitseigner an der Lets GmbH.
Neues Vorstandsressort bei der Württembergischen
Die Württembergische Versicherung AG (WürttVers), das Sachversicherungsunternehmen der Wüstenrot & Württembergische-Gruppe (W&W), schafft ein neues Vorstandsressort in dem Privatkunden- und Kfz-Geschäft sowie Kundenservices gebündelt sind. Die Verantwortung für das neue Ressort übernimmt mit Wirkung zum 1. Januar 2022 Per-Johan Horgby (54). Per-Johan Horgby war zuletzt Vorstand bei der VHV Allgemeine Versicherung AG und dort unter anderem für das Kfz-Geschäft verantwortlich.
DKV bietet neuen Premium-Tarif an
Ab 1. Januar 2022 bietet die Deutsche Krankenversicherung AG (DKV) einen neuen Tarif in der Krankheitskostenvollversicherung an. Er ist sowohl für Selbstständige und Freiberufler als auch für Angestellte gedacht, hält aber auch eine Beitragslinie für Azubis und Studierende bereit. Zudem sind besondere Leistungen für Familien enthalten. Der „PremiumMed“-Tarif deckt unter anderem umfangreiche Zahnleistungen ohne Zahnstaffel und ohne Implantatbegrenzung ab. Auch Sehhilfen werden bis zu einem Betrag von 1.500 Euro innerhalb von 24 Monaten erstattet, ebenso die Kosten von bis zu 1.500 Euro je Auge für refraktive Augenchirurgie (Lasik). Mit „PremiumMed“ erhalten Kunden zudem Arzttermine bei Spezialisten innerhalb von fünf Werktagen.
Werdenden Eltern wird neben einer Entbindungspauschale von 1.500 Euro je Entbindung zusätzlich bei Bezug von Elterngeld eine Elterngeldpauschale gezahlt. Sie leistet für maximal ein halbes Jahr monatlich 600 Euro, also bis zu 3.600 Euro. Die im Versicherungsumfang enthaltene Leistungen werden weder auf eine optional mögliche Selbstbeteiligung angerechnet noch werden die garantierte oder eine zusätzliche, erfolgsabhängige Beitragsrückerstattung dadurch gefährdet, so die DKV.
Wenn Ihnen dieser Artikel gefällt, abonnieren Sie unseren täglichen kostenlosen Newsletter für weitere relevante Meldungen aus der Versicherungs- und Finanzbranche!

