Nachdem in den vergangenen Jahren die Überschussbeteiligungen der Lebensversicherer teils deutlich zusammengestrichen wurden, scheinen sich diese mittlerweile stabilisiert zu haben – zumindest, wenn man die bislang vorliegenden Überschuss-Ankündigungen von mittlerweile fünf Lebensversicherern zum Maßstab nimmt.
Nach Ideal, LV 1871, Axa und Nürnberger hat nun mit der Bayerischen der fünfte Versicherer seine Überschussbeteiligung für das Jahr 2022 bekannt gegeben. Bei beiden Lebensversicherern der Bayerischen – BL die Bayerische Lebensversicherung AG und die Bayerische Beamten Lebensversicherung a.G. – bleibt die laufende Verzinsung konstant bei 2,5 Prozent.
Bereits im vergangenen Jahr hatte die Bayerische die laufende Verzinsung konstant gehalten, die letzte Absenkung um insgesamt 0,25 Prozentpunkte fand für das Jahr 2020 statt: Damals senkte der Versicherer die laufende Verzinsung von 2,75 auf 2,5 Prozent.
Zuzüglich zur laufenden Verzinsung erhalten die Kunden der Bayerischen noch einen Schlussgewinnanteil sowie die Mindestbeteiligung an den Bewertungsreserven. Bei der Lebensversicherungs-Tochter BL die Bayerische Lebensversicherung AG liegt der Schlussgewinnanteil zwischen 0,25 und 0,4 Prozent, die Mindestbeteiligung an den Bewertungsreserven bei 0,15 Prozent.
Bei der Bayerischen Beamten Lebensversicherung a.G. beträgt der Schlussgewinnanteil 0,25 Prozent, die Mindestbeteiligung an den Bewertungsreserven 0,3 Prozent. Bei beiden Lebensversicherungsgesellschaften beträgt die Gesamtverzinsung damit bis zu 3.05 Prozent.

