Russland-Sanktionen: Britische Regierung will Versicherungsschutz verbieten

In einem weiteren Sanktionsschritt nimmt die britische Regierung den Versicherungsmarkt ins Visier. So sollen russische Firmen aus der Luftfahrt- und Weltraumbranche zukünftig nicht mehr die Möglichkeit haben, Schutz bei britischen Versicherern und Rückversicherern einzukaufen. Das verkündete das britische Finanzministerium (Her Majestys Treasury) an diesem Donnerstag per Pressemitteilung. Diese Maßnahme würde russische Unternehmen auch vom Versicherungsmarkt von Lloyd’s ausschließen.
„Mit diesen Maßnahmen unterstreichen wir die Bereitschaft der britischen Regierung, schwerwiegende ökonomische Sanktionen als Antwort auf die russische Invasion in die Ukraine zu verhängen“, heißt es weiter in der Meldung. Untersagt werden soll sowohl das Geschäft mit russischen Firmen als auch für Vorhaben/ Unternehmungen in Russland. Weitere Details will die britische Regierung zur gegebenen Zeit bekannt geben.
Seine Zustimmung zu weitreichenden Sanktionen hatte zuletzt bereits Patrick Tiernan, Chief of Markets bei Lloyd's, zu erkennen gegeben. Im Interview mit der Zeitung „The Straits Times“ sagte er: „Wir arbeiten proaktiv mit der britischen Regierung und internationalen Regulierungsbehörden zusammen und unterstützen alle beschlossenen Sanktionen.“
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