Insgesamt 62 Millionen Menschen folgen Tesla-Chef Elon Musk auf Twitter. Damit ist Musk auf jeden Fall der reichweitenstärkste Unternehmenschef in dem Social-Media-Netzwerk: Mehr Follower haben nur Politiker (Barack Obama, Narendra Modi), Sängerinnen (Lady Gaga, Taylor Swift) und der Celebrity-Adel (Kim Kardashian) vorzuweisen.
Neben bunten Memes und neuen Projekten informiert Musk seine Anhängerschar auch gerne über seine Meinung zum Thema Kryptowährungen. Und die hat Gewicht: Ein einziger Halbsatz kann die Kurse für Bitcoin & Co. nach oben und unten ausschlagen lassen. Jüngst reichte gar das Foto eines Hundes. Als er im September unter dem Titel „Floki has arrived“ ein Foto seines neuen Vierbeiners, einem Shiba Inu namens Floki“ um die Welt schickte, explodierten die Kurse der Kryptowährungen „Floki Inu“, „Floki Shiba“ und „Super Floki“ geradezu und stürzten deren Besitzer kurzzeitig in Verzückung.
Betrug mit großem Namen
Ob Musk tatsächlich nur seinen Partner mit der kalten Schnauze vorstellen oder insgeheim die weitgehend unbekannten Kryptowährungen pushen wollte, bleibt sein Geheimnis.
Natürlich haben auch Betrüger die Wirkmacht von Musk entdeckt und möchten seinen Namen für ihre falschen Absichten nutzen. Unzählige falsche „Elon Musk“-Profile tummeln sich bei Twitter – und zwei zertifizierte. Zwei? Einigen Betrügern war es tatsächlich gelungen, sich ein Profil unter dem Namen „ElonMuskoffici“ (sic!) offiziell zertifizieren zu lassen.
Andere Nutzer bekamen ein weißes Bestätigungshäkchen auf blauem Grund zu sehen – das heißt eigentlich: Hier twittert das Original. Wie die „Frankfurter Rundschau“ berichtete, verbarg sich hierhinter jedoch nicht Tesla-CEO und Floki-Herrchen Elon, sondern eine Facebook-Fanpage aus Ägypten. Diese hatte ihren Followern angeboten: Schickt mir eure Bitcoins, dann bekommt ihr doppelt so viele zurück. Wer auf diesen „Deal“ eingeht, zahlt jedoch nicht nur seine Bitcoins, sondern auch Lehrgeld: Zurück gibt es nämlich nichts.
Wie viele der 150.000 Follower auf dieses Angebot eingegangen sind, ist unbekannt. Angesichts der Strahlkraft Musks dürfte aber durchaus der ein oder andere versucht gewesen sein. Mittlerweile wurde der Account jedoch gelöscht.
Musk will Universität gründen - vielleicht
Und Elon Musk? Der twitterte jüngst, eine Universität in Texas gründen zu wollen, bei der man die Studiengebühr in Dogecoin – einer weiteren Kryptowährung – zu zahlen habe. Hundebesitzer bekämen Rabatt. Ob es sich dabei jedoch nur um einen Scherz von Musk handelt, darf angesichts des Universitätsnamens durchaus angenommen werden. Dieser lautet: Texas Institut for Technology and Science, oder kurz: TITS. Wer den Witz an dieser Stelle noch nicht versteht, darf gerne einmal das Englisch-Wörterbuch zur Hand nehmen.
Wenn Ihnen dieser Artikel gefällt, abonnieren Sie unseren täglichen kostenlosen Newsletter für weitere relevante Meldungen aus der Versicherungs- und Finanzbranche!

